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Geriatriezentrum Neuburg: Kreisaltenheim übernimmt Kurzzeitpflege
Neuburg, 29.09.2020 - 15:29 Uhr
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Geriatriezentrum Neuburg: Kreisaltenheim übernimmt Kurzzeitpflege

Interview mit Herrn Andreas Stobbe, Geschäftsführer des Geriatriezentrums Neuburg:

Herr Stobbe, am Geriatriezentrum hat sich heuer einiges getan. Welche Änderungen haben sich ergeben?

Wir haben starke Bestrebungen gehabt, einen Nachfolger für die AWO-Kurzzeitpflege zu finden und sind jetzt froh, dass die Kreiskrankenhaus Schrobenhausen GmbH, insbesondere das Kreisaltenheim, hier einen Ableger aufgebaut hat und die Kurzzeitpflege wieder sicher gestellt ist am Standort Neuburg, zusammen mit stationären Altenpflegeeinrichtungen.
Außerdem hat in einer Etage die Danuviusklinik GmbH, eine Ingolstädter Klinik für Psychiatrie, eine Akut-Klinik für Alters-Psychiatrie eingerichtet und am 1. Juli d.J. den Betrieb aufgenommen. Das ist für beide Seiten eine gute Sache, denn viele Patienten in unserer Geriatrischen Rehaklinik haben auch psychiatrische Probleme wie z.B. Depressionen oder ähnliches. Und das können wir jetzt wesentlich besser behandeln, wenn wir die Spezialisten im Geriatriezentrum haben. Umgekehrt, wenn in der Alterspsychiatrie der Danuviusklinik GmbH Therapien stattfinden sollen oder internistische Probleme auftauchen, können unsere Ärzte und Therapeuten dort wieder gute Arbeit leisten, so dass beide Kliniken dadurch mehr Qualität für den Patienten erzeugen können.
Damit ist das gesamte Geriatriezentrum nun bis unter die Decke voll mit Einrichtungen, weil wir seit April dieses Jahres im 3. Stock auch den VdK-Orts- und Kreisverband beherbergen, die HNO-Praxis von Frau Dr. Keim-Sitte und die Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie von Dr. Tietze. Die einzige Vakanz, die wahrscheinlich zum Jahresende entstehen wird, ist durch den Auszug der Radiologischen Praxis Dr. Mühlbauer. Hier können sich interessierte Arztpraxen, die gerne ins Geriatriezentrum möchten, um in diesem Verbund zusammenzuarbeiten, bei mir melden.

Wie ist das Geriatriezentrum strukturiert?

Wir sind ein Dienstleistungszentrum für ältere Menschen und deren Angehörige. Die Dienstleistungen sind verschiedener Art: Kernstück ist die Geriatrische Fachklinik hier in Neuburg. Wir haben aber auch noch eine Niederlassung im Klinikum Ingolstadt und in Kipfenberg. Ergänzend zur Geriatrischen Fachklinik haben sich weitere Einrichtungen hier angesiedelt, z.B. die Leistelle für Altenhilfe des Landkreises, die Fachschule für Alten-/Heilerziehungspflege/ Dorfhelferinnen, getragen von der Stiftung St. Johannes, Schweinspoint, unsere ganzen Praxen, die ich erwähnt habe, auch die neurologische Praxis von Herrn Dr. Bergmann ist sehr wichtig. Er macht Konzile bei uns in der Geriatrischen Reha. Dadurch haben wir eine sehr gute Kompetenz bei neurologischen Problemen der Patienten. Dieses Dienstleistungszentrum hat sich jetzt besonders gut etabliert.

Was sind Ihre Stärken zum Wohle des Patienten?

Vor allen Dingen, dass wir mit unseren Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten hohe Kompetenz darin haben, älteren Menschen mit mehreren Erkrankungen zu helfen. Wir haben eine ganzheitliche Sichtweise auf den Menschen, versuchen nicht einzelne Krankheiten zu heilen, sondern die Krankheitsbewältigung zu gewährleisten, damit unsere Patienten bis ins hohe Alter und bis zum Tod möglichst selbständig zuhause leben können. Wir versuchen also im Prinzip, die Einweisung in die stationäre Altenpflege zu vermeiden. Die Stärke vom Geriatriezentrum ist, dass wir hier in einem Gebäude, mit vielen verschiedenen Leistungen antreten und über kurze Wege, gute Kommunikation und Verständnis sehr viel erreichen können.

Wie viele Patienten können Sie unterbringen?

Wir haben laut Versorgungsvertrag an allen drei Standorten 160 geriatrische Reha-Betten, davon fahren wir z.Z. max. 140, am Standort Neuburg 84. Cirka 150 Mitarbeiter sind beim Geriatriezentrum Neuburg angestellt. Wir haben jede Menge Praktikanten und andere Leute, die sich in der Ausbildung befinden. Man kann z.B. bei uns auch Koch lernen. Ingesamt dürften in der Geriatrie ca. 260 Menschen arbeiten.

Sie habe eine sehr schöne Kantine und das Essen schmeckt gut.

Es freut mich, dass es Ihnen schmeckt. Für mich ist unser Restaurant – wir sagen nicht Kantine – auch ein Zeichen, ob das Essen bei den Patienten Akzeptanz findet. Es ist nämlich das gleiche Mittagessen, das auch unsere Patienten bekommen. Und alle, die ins Restaurant gehen, kommen ja freiwillig, z.B. die Mitarbeiter vom Landratsamt, der Polizei, das Lehrpersonal und die Schüler der umliegenden Schulen. Wir haben ca. 130 Tischgäste mittags und ich freue mich, wenn es gut angenommen wird. Das ist immer eine gute Motivation für den Küchenchef.

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