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Apotheker empfehlen rechtzeitige Grippeschutzimpfung im Herbst
Neuburg, 18.01.2020 - 21:28 Uhr
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Apotheker empfehlen rechtzeitige Grippeschutzimpfung im Herbst

Husten, Schnupfen, Heiserkeit – heuer beginnen die lästigen Erkältungen schon viel früher als in den letzten Jahren. „Wir haben die gängigen Erkältungs-Medikamente schon griffbereit eingeräumt, das haben wir sonst erst im Oktober gemacht!“, sagt Apotheker Nicolaus Weigl, Sprecher der Apotheken in Neuburg.

Kaum fallen die Blätter von den Bäumen beginnt wieder die Zeit der Erkältungen. Das, was landläufig als „Grippe“ bezeichnet wird, ist meist nur ein „grippaler Infekt“.
Weigl: „Eine Grippe hat mit einem grippalen Infekt sehr wenig gemein. Eine Erkältung verläuft viel milder. Typisch für eine „echte“ Grippe (Influenza) sind plötzlich auftretendes sehr hohes Fieber, Schüttelfrost sowie Kopf- und Muskelschmerzen. Auch Halsschmerzen und ein lang anhaltender trockener Husten können hinzukommen. Die Grippe wird durch Influenzaviren ausgelöst und schwächt den Körper über Wochen hinweg. Gefährdet sind vor allem ältere, kreislaufgeschwächte Menschen. Die „echte“ Grippe ist eine schwerwiegende Erkrankung, die in Epidemien auftritt. Im schlimmsten Fall kann sie sogar tödlich verlaufen.“

Impfen im Oktober, November
Als wirksamsten Schutz vor der Influenza empfiehlt der Apotheker die jährliche Impfung. Vor allem Menschen über 60 sollten sich impfen lassen. „Neben Senioren empfehlen wir aber auch Menschen mit geschwächten Abwehrkräften, chronisch Kranken und medizinischem Personal die jährliche Impfung“, so Apotheker Weigl. Da sich Grippeviren verändern und jeden Winter neue Typen auftreten, muss man sich jedes Jahr neu impfen lassen. Wer sich impfen lassen will, sollte die Grippeimpfung im Herbst durchführen lassen, also noch vor Beginn der Influenzasaison, wenn der Körper noch nicht geschwächt ist.
„Wir beobachten den Trend, dass Menschen sich erst impfen lassen, wenn die Grippewelle bereits heranrollt, oder in den Medien darüber berichtet wird. Dann ist es oft schon zu spät, denn der Impfschutz beginnt erst circa zwei Wochen nach der Impfung“, sagt Apotheker Weigl.

Kaum Unverträglichkeiten und Risiken bei der Impfung
Die Grippeschutzimpfung gilt als ausgesprochen gut verträglich. „Wie jede Impfung fordert sie das Immunsystem, es kann zu Rötungen oder leichten Schwellungen an der Impfstelle kommen. Jede Impfung kann natürlich leichte Unverträglichkeitsreaktionen auslösen“, erklärt Weigl. Trotzdem: „Im Risikovergleich zur Grippeerkrankung sind mögliche Impfschäden eher selten und die Folgen kaum jemals dramatisch. Eine echte Grippe hingegen kann tödlich enden“, warnt der Apotheker.
Grippe (Influenza) als gefährliche Krankheit wird immer noch unterschätzt. Expertenschätzungen zufolge sterben jedes Jahr allein in Deutschland ca. 10.000 Menschen an den Folgen einer Grippe-Infektion. Der Pieks bei der Impfung tut nicht weh und bietet den besten Schutz. Die Kosten für die Impfung übernehmen in der Regel die gesetzlichen Krankenkassen.

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