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Größeres Risiko, als viele glauben: Zeckenalarm
Neuburg, 05.08.2020 - 21:56 Uhr
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Größeres Risiko, als viele glauben: Zeckenalarm

Jetzt heißt es wieder aufpassen in der Natur: Zecken, diese achtbeinigen, gefährlichen Minimonster, lauern in Wiesen und Büschen und auch im Garten. Ihre Stiche merkt man kaum. Doch sie können schwere Krankheiten auslösen wie FSME (Hirnhaut-Entzündung) oder Borreliose (schwere Gelenk- und Herzmuskel-Entzündungen oder Nervenlähmungen).Gegen FSME kann man sich impfen lassen, gegen Borreliose leider noch nicht.

Zecken sitzen meist im Gras, im Gestrüpp, auf Blättern und zwar nur bis 1 m Höhe. Man kann sie beim Vorbeigehen leicht abstreifen, ohne es zu merken. Deshalb sollten Sie im Grünen möglichst geschlossene Kleidung und Schuhe tragen, damit die Zecken nur schwer an die Haut kommen. Zuhause die Kleidung ausziehen und gut ausklopfen. Körper nach Zecken absuchen, auch in Hautfalten, unter den Achseln und im Genitalbereich. Haben Sie eine Zecke entdeckt, am besten Vereisungs-Spray (Apotheke) aufsprühen. Sie wird dann schockgefroren und lässt sich leicht mit einer Pinzette abheben.

Achten Sie nach einem Zeckenstich auf Borreliose-typische Beschwerden: 1- 8 Wochen später kann sich (muss aber nicht) ein roter Fleck bilden. 10-14 Tage danach treten grippe-ähnliche Symptome auf: Fieber, Gliederschmerzen, Schweißausbrüche. 6-8 Wochen nach dem Stich beginnen Herzbeschwerden, Nerven- odere Gelenkschmerzen. Im Anfangsstadium ist Borreliose mit Antibiotika relativ leicht zu kurieren. Sobald aber das eigene Immunsystem die Erreger aus der Blutbahn verdrängt hat, “verstecken” sie sich im Körper. Dann wird die Krankheit chronisch, denn die Bakterien sorgen immer wieder für Krankheitsschübe. Anfälle mit Kopf- und Nackenschmerzen, Unwohlsein, Schwindel, Gelenk- und Muskelschmerzen, Müdigkeit oder Arthritis treten häufig auf. Chronische Gelenkentzündungen, Lähmungen und eine dünne Haut kennzeichnen das Spätstadium. Ohne ärztliche Behandlung peinigt die Krankheit die Betroffenen oft ein Leben lang.

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